Kombination

Die Kombination aus Ästhetik und Leistung

Das isolierte Minimal-Fenster von Schweizer. Haben Sie hohe Ansprüche, wenns um Architektur und Design geht? Hiermit isolierten Minimal-Fenster von Schweizer setzen Sie Ihre ganz persönliche Vision vom perfekten Wohnen um. Transparentes Raumgefühl, moderner Wohnkomfort, schlanke Profile mit nur 4 mm sichtbarem Rahmen und 24 mm Mittelpartie, flache Schwelle, hoher Bedienungskomfort, Widerstandsklassen RC2, hohe Wärme- und Schalldämmung sind nur schon ein paar Vorteile der Minimal-Fenster von Schweizer. Das neu entwickelte, rahmenlose Schiebefenster bietet die perfekte Synthese zwischen Design und Technik. Dabei Elektroantrieb können Sie das Minimal-Fenster öffnen, schliessen und in eine Belüftungsposition bringen. Die moderne Steuerung gewährleistet eine sichere Bedienung mit Einklemmschutz. Bei geringem Widerstand stoppt die Bewegung (siehe Video). Drei verschiedene Motorstärken mit identischer Einbausituation. Standardlösung mit Funksteuerung, Anschlussmöglichkeit für Apps und Haussteuerung. Die Ernst Schweizer AG ist ein selbständiges Familienunternehmen. Sie ist spezialisiert auf Produkte für ästhetische und energieeffiziente Lösungen für die Gebäudehülle sowie auf Systeme zur Nutzung der Sonnenenergie. Wir erkennen Chancen und Bedürfnisse im Markt rasch und setzen diese in innovative, hochwertige und ästhetische Lösungen für einen breiten Kundenkreis um. Sitz des Unternehmens ist in Hedingen. Weitere Produktionsstandorte befinden sich in Affoltern am Albis, Möhlin und St. Gallen. Seit Frühjahr 2013 gehört die DOMA Solartechnik GmbH in Satteins (A) zu Schweizer. Unsere Vision ist eine sich nachhaltig entwickelnde Gesellschaft, in der Nachkommenschaft die gleichen Chancen haben wie wir. Dies bedeutet für uns, auf die Ansprüche von Kunden und Kundinnen, Mitarbeitenden und Gesellschaft, Umwelt wie noch von Geldgebern einzugehen und langfristige Lösungen für alle anzustreben.

Der lebt in einer winzigen Bude zur Rückseite, vielleicht 14, 15 Quadratmeter groß. Ein Bett, ein Sessel, ein Schachbrett, aufm das TV-Gerät steht, mehr passt anderweitig rein. Meter große Hüne mit den tätowierten Unterarmen, „ich habe über 25 Jahre gesessen.“ Womöglich sogar noch länger, ganz genau kriegt er es nimmer zusammen. Also damals, bei dieser Rauferei in einer Hamburger Disco, sei der Kontrahent unglücklich auf den Hinterkopf gefallen, erzählt D. bei seinem Frühstücksbier. Und die Strafe, sieben Jahre und neun Monate wegen Totschlags, sei weidlich hart gewesen – aber fast milde gegen das Urteil in Marseille. Die französischen Richter hätten ihm wegen Mordes 17 Jahre Zuchthaus aufgebrummt, davon 5 Jahre Einzelhaft, eine verdammt harte Zeit. Dabei habe ihm der Kerl, den er nach einem Streit im Lokal auf der Straße erschlagen habe, zuvor selbst richtig, richtig wehgetan. Es sei ein ehrlicher Kampf gewesen, Mann gegen Mann, ohne Waffen.

Wir haben ein einziger kleiner Scherz, aber für einen kurzen Moment schmilzt die Distanz zwischen Gerhard Muthenthaler und Paul Urbanek, und das scheint beide zu freuen. Alle zwei beide Männer haben nicht viel gemeinsam. Urbanek ist Rentner und hat früher auf einem Friedhof gearbeitet, seine Pranken berichtet werden jahrelanger Schufterei. Muthenthaler hat Jura studiert, berät Erfinder bei der Vermarktung und trägt gelbe Socken mit roten Kirschen darauf. Muthenthaler sagt: „Auch ich kann mir vorstellen, hier hinzuziehen.“ In der vergangenen halben Stunde hat Urbanek nur gelegentlich an seinem Kaffee genippt, ansonsten saß er ohne Regung und hat sich angehört, was Muthenthaler erzählte. Jetzt aber hebt Urbanek den Kopf: „Ich hätte über mir noch ein Zimmer frei.“ Muthenthaler lacht, Urbanek lacht, sie alle lachen, in diesem Versammlungsraum in der südbrandenburgischen Provinz, und zum ersten mal wirkt es, als sei man sich nähergekommen. Tatsächlich ist in Urbaneks Haus nicht nur ein Zimmer frei, sondern ungezählte.

Zwei Erfinder haben Muthenthaler und Jordan an diesem Nachmittag mitgebracht, damit die Bewohner eine Vorstellung bekommen: Der eine hat wärmereflektierende Gebäudebeschichtung im Gepäck, der andere ein stromproduzierendes Spezialglas. Muthenthaler ein, sie suchten nach Partnern und Ideen, seien offen für alles. Den Bewohnern von Alwine scheint es allerdings weniger um Träume zu gehen als um trockene Wohnungen. Rund zwei Stunden vor dem Treffen im Versammlungssaal, steht Paul Urbanek vor seinem Haus und kratzt sich den weißen Bart. Im Garten weht eine HSV-Fahne, ursprünglich kommt Urbanek aus nächster Nähe von Kiel. Seit sieben Jahren wohnt er in Alwine. Dach abdichten, Fenster und Fußboden erneuern, Außenwände trockenlegen – mehr wolle er keineswegs. 72-Jährige. „Nur kassiert hat der.“ Urbanek will bloß seine Ruhe. Gegen 15.30 Uhr beginnt das Treffen, gut 30 Leute strömen in den Versammlungsraum im Nachbarort. Zahllose Einwohner von Alwine kommen, insgesamt knapp 15, dazu einige Kommunalpolitiker, ein Fernsehteam, reichlich Pressevertreter – sie alle wollen wissen, wie es mit Alwine weitergeht. Als Gerhard Muthenthaler vorwärts tritt, hebt er als allererstes die Hände und sagt: „Niemand muss raus“ – die Bewohner nicken zufrieden. Dann erzählt Muthenthaler von den Plänen fürs Erfinderdorf. Sie hätten bereits E-Mails erhalten von Menschen, die gern nach Alwine ziehen würden, sagt er – niemand regt sich. Muthenthaler – ratlose Gesichter. Dann ergreift der Pfarrer das Wort: „Was heißt denn das konkret, Erfinderdorf?“ Zunächst gehe es um Lebensqualität, das dürfe man sitzen bei all der „Erfinderei“. Muthenthaler beschwichtigt: Zunächst werde saniert, dann weitergeschaut. Urbanek, als er nach dem Vortrag mit einigen Nachbarn zusammensitzt. Aber ob es funktioniert? Gerhard Muthenthaler gibt sich indes zufrieden, man sei in ein erstes Gespräch gekommen mit den Bewohnern, das sei das Ziel gewesen. Halb tot aber, als er noch mit zwei interessierten Frauen aus der Gegend am Tisch sitzt, da sagt er: „Die Kommunikation, die könnte ein wenig schwierig werden.“ Sie haben eben nicht viel gemeinsam. Aber sie können miteinander lachen, das ist wohl ein anfang.

Grundstürzende Systemveränderer haben unmöglich, aber Reformen in bestehenden Rahmen und Verhältnissen können einiges bewirken, glaubt der OECD-Mann. Deshalb plädiert er dafür, grundsätzlich am progressiven Tarif der deutschen Steuerordnung festzuhalten. Mit wachsendem Einkommen sollen die Steuerzahler auch künftig einen steigenden Anteil ihres Verdienstes ans Finanzamt abführen. Gegen den Umverteilungsgedanken, der dem Tarif zugrunde liegt, hat Kastrop wie viele seiner Kollegen nichts einzuwenden. Er ist Ausdruck staatlichen Bemühens, zwischen unteren und oberen Einkommen einen Ausgleich zu organisieren. Der progressive Steuertarif kann deshalb als mathematisch formulierte Suche nach sozialer Gerechtigkeit gelten. Allerdings: „Der Tarifverlauf sollte wirklich eine Linie sein“, meint Kastrop. Was der Experte meint: Den aktuellen Tarif verformt ein unschöner Buckel inwendig niedriger Einkommen (siehe Grafik Seite 17). Er bewirkt, dass dort die Steuerlast besonders schnell ansteigt. Wechselt ein Geringverdiener, der 8653 Euro Datum verdient, auf einen um 5000 Euro besser dotierten Job, so steigt seine Steuerlast drastisch an. Sein persönlicher Grenzsteuersatz steigt um zehn Prozentpunkte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.